Sonntag, 8. Februar 2026

 

Prinz Friedrich Eugen von Württemberg – Dragoner-Regiment 12


Das Regiment wurde 1741 von Württemberg übernommen und hatte bis 1759 württembergische Chefs. Der Prinz Eugen führte das Regiment von 1749 bis 1769 und zeigte sich als Führer großer Korps sehr geschickt und stand deshalb beim König in hohem Ansehen. Entsprechend seiner Herkunft waren die Abzeichenfarbe der Uniform Schwarz und die Knöpfe der Mannschaften bzw. die Schleifen der Offiziere silbern.

Die schöne Figur aus dem Hause Fleesensee wird dort als Marshall Keith bezeichnet. Da ich aber keine Unterlagen finden konnte, die die dort verwendeten Uniformelemente bestätigten, habe ich mich an das Menzel Bild des Prinzen angelehnt. Allerdings werden darin fehlerhaft keine Aufschläge und Schleifen gezeigt.

Über die linke Schulter hat der Prinz nur halbangezogen und über den Arm geworfen den Kaputrock. einen dunkelblauen Radmantel mit einem breiten Kragenumschlag (sieht man etwas abstehend). Das Futter war in der jeweiligen Farbe des Aufschlag, also hier schwarz.       

Freitag, 5. Dezember 2025

Friedrich II von Preußen 



Diese schöne Figur stellt den König in der Gala-Uniform der Garde, des Infanterie-Regiments 15, dar. Der König trägt auch die Schärpe des Schwarzen Adlerordens, den Orden selbst trägt er links auf dem Uniformrock. 


Diese Figur ist einem Bild nachempfunden. Leider habe ich noch nicht aufklären welche. Der König trug diese Uniform mit dem 
aufwändigen Schleifenbesatz üblicherweise nicht, sondern nur die sogenannte Interimsuniform mit einfache Silberknöpfen. Auch wurde die Ordensschärpe nur zu besonderen Anlässen angelegt.  

Wer die schöne Figur geschaffen hat, ist mir leider nicht bekannt, auf einem Grabbeltisch steht das meist nicht dabei. 

Dienstag, 14. Januar 2025

Husar von Husaren-Regiment Nr. 7

 


Dieses Regiment wurde in der Errichtungswelle der Husaren-Regimenter nach den Erfahrungen des 1. Schlesischen Krieges 1743 errichtet. Langezeit (1753-1775) führte es der aus kursächsischen Diensten kommende Oberstleutnant (später Generalleutnant) Paul Joseph Malachow v. Malachowski, ein Bruder des Chefs des H3. Seine Standorte lagen in Ostpreußen. Das Regiment wurde zusammen mit seinem Schwesterregiment aus Ostpreußen, H5, sehr intensiv nicht nur auf den östlichen Kriegsschauplätzen eingesetzt, sondern auch auf den westlichen. Allgemein wurde es sehr positiv bewertet.

Dienstag, 3. September 2024

 Offizier des Infanterie-Regiments 49 

 

1741 wurde auch diese Regiment neu errichtet. Es wurde von Anfang an als ein "Pionier-Regiment" aufgestellt. Aber eigentlich waren es nur die beiden Mineur-Kompaniern, statt der üblichen Grenadier-Kopmpanien. Die Rekruten stammten aus Oberschlesien und Mähren. Es gab dafür auch eine etwas abweichende Fahnen mit Pioniersymbolen.

1758 wurde es dann zu einem Füsilier-Regiment umgebildet und die beiden Mineur-Kompanien blieben eigenständig. So hatte das Regiment keine Grenadier-Kompanien. Trotz dieser Umwandlung hat man drei Russen-Schlachten gut überstanden. 

 Offizier des Infanterie-Regiments 40 

Dieses Füsilioer-Regiment wurde 1741 aus einem Bataillon Sachsen-Eisenachs errichtet und mit Rekruten ergänzt. Als einzigem Regiment der neu errichtetten Regimenter wurden den Offizieren Schleifen gestattet. Auch ist der rosfarbene Stoff vergleichsweise teuer in der Beschaffung. Vermutlich war dies einem Wohlwollen seines ersten Chefs zu verdanken, dem Herzog WWilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach.

Sein Kommandeur war bis 1759 v. Kreytzen und dannach v. d. Gabelentz. Es war zunächst in Breslau stationiert und dann in Schweidnitz. Nach Kolin und der späteren Gefangennahme in Schweidnitz blieb das Regiement eher die zweite Garnitur. 



 Pfeiffer des Infanterie-Regiments 6 "Grenadier-Garde"



Hinsichtlich des Regiments sieh Erläuterungen beim Zimmermann dieses Regiements.

Auch hier sehen wir die aufwändigen Goldborten und -knöpfe.

Ursprüngloich hatte jede Kompanier zwei Pfeiffer und drei Tamboure als Spielleute. Abr ab 1.11.1749 entfielen die Pfeiffer der Musketier-Kompanien. Die Pfeiffer marschierten neben den drei Trommlern. 

 Zimmermann des Infanterie-Regiments 6  "Grenadier-Garde"

1675 war dieses Regiment aus dem märkischenLandesaufgebot für den Kurprinzen aufgestellt worden. 1713 wurde es an das "Rote Greandier-Bataillon" angeschlossen undczur Garde des Königs. Unter Friedrich Wilhelm I wurde es damit zur Versuchstruppe für alle Neuheiten in der Atmee. Seine "Marotte" besonders "Lange Kerls" hier einzustelen, kannten die Fürstenhäuser und machten ihm so Geschenke. Aber der tiefere Sinn war es, den Besuchern bei Vorführungen Angst einzuflößen, wie perfekt diese so gedrillte Truppe aggiere, so dass man von einer kriegerischen Auseinandersetzung lieber Abstand nahm. Da man damals noch in einen Vorderlader erst Puler schüttete, dann die Kugel hineinstoßen musste, war es sehr nützlich, lange Arme zu haben und groß zu sein. So konnte man in einem Hub stoßen, war damit schneller und brachte mehr Blei an den Feind. Auch musste der Gewehrkolben nicht nach hinten zwischen die Hinterleute, diese störend, geschoben werden. Der Soldatenkönig führte keine eigenen Kriege, sondern unterstütze immer wieder nur pflichgemäß den Kaiser. 

Mit Regierugsanritt Friedrich II wurde sein bisherigen Regiment Nr. 15 zur neuen Garde und das in Potsdam stationierte Regiment 6 wurde auf ein Bataillon reduziert und "Grenadier-Garde" genannt. Besondere Chefs waren v. Retzow und Rohdich, der darüber auch Erinnerungen schrieb.

Jedes Batailion 6 Zimmerleute (3 je Granadier-Kompanie), die dann im Kriegsfall zur zugeteilten Regimentsartillerie traten. Jeder trug eine Axt und zum Schutz der Hose eine Lederschürze.