1772 – Zieten nickt an
Diese Szene entstand nach einer Radierung von Chodowiecki. Ich habe die Gruppe wie immer etwas angereichert.
1753 und 1756 führte die friederizianische Armee in der Nähe Spandaus mit mehr als 40.000 Mann Manöver durch. Hieraus zeige ich in einzelnen Dioramen Elemente - immer eng am Reglement orientiert, aber auch mit etwas freier Schöpfung. Auch andere Szenen und Figuren sind sehenswert.
1772 – Zieten nickt an
Diese Szene entstand nach einer Radierung von Chodowiecki. Ich habe die Gruppe wie immer etwas angereichert.
Offizier des Infanterie-Regimentes 46
Diese 1743 neu aufgestellte Füsilier-Regiment war in Berlin Neu-Cölln und der Cöpenicker Vorstadt stationiert. Bis Ende 1757 war Prinz Eugen von Württemberg sein Chef (württembergische Farben der Uniform). Es nahm an den verlustreichen ersten Schlachten des Krieges teil: Prag, Breslau, Leuthen. Die beiden Russenschlachten ließen es dann endgültig verschleißen und in der Qualität sinken. Es tritt noch einmal zu Ende in Landshut in Erscheinung.
Die Herkunft der Figur ist mir nicht bekannt. Ich musste sie
etwas bearbeiten, denn es waren die in Preußen unüblichen Dreier-Kopfsätze
graviert.
Der Alte
Dessauer - Infanterie-Regiment 3
Der Erbprinz Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, genannt der alte Dessauer, weil auch sein Söhne erfolgreich in der Armee dienten, übernahm das Hallesche Regiment von seinem Vater. Es wurde seit 1679 länger als ein Jahrhundert vom Hause Anhalt geführt. Der Alte Dessauer war unter Friedrich-Wilhelm I als dessen Zuchtmeister der Armee tätig und entwickelte maßgeblich die Fähigkeiten der Infanterie, die in den ersten schlesischen Kriegen der Siegesgarant war.
Die Uniform ist mit der schlichten Knopfreihe von 12 Knöpfen
in der Armee ungewöhnlich. Nur Nr. 19 Markgraf Carl hat als Fürstenregiment mit
goldenen Schleifen Ähnliches.
Offizier des Infanterie-Regimentes 10
Dieses Regiment hatte seine Garnison in Herford und Bielefeld. Zu Beginn des langen Krieges wurde es mit dem anderen westfälischen Regiment Nr. 9 aus Soest und Hamm auf den schlesischen Kriegsschauplatz gezogen und kämpfte bei Breslau, Leuthen, Landshut und Burkersdorf. Beide Regimenter litten in ihrer Qualität durch die Trennung von ihren Kantonen im Westen. Der Alltag dieses Regimentes wird sehr anschaulich in dem „Tagebuch des Musketier Domenicus“ beschrieben.
Die Figur stammt aus der wunderbaren 40mm-Figurenserie der Fredericus-Rex-Flachfiguren
der ehemaligen Offizin Konrad Schulte, die heute bei Zinnfiguren-Fleesensee zu
erwerben ist.
Trommler -
Infanterie-Regiment 21
Der sehr verdiente General Hülsen war lange Zeit Chef dieses Regimentes aus Halberstadt. Nachdem es bei Kolin fast ausgelöscht worden war, kam es nie mehr zu seiner alten Qualität zurück. Wir sehen hier die klassischen Tambourborten mit den Winkeln und dem s.g. Schwalbennestern, den Schulterborten. Die Farben der Trommelreife sind oftmals nicht mehr überliefert.
Soldat
des Freibataillon Schony
Der Kleinkrieg gewann mit zunehmender Dauer des Krieges an Bedeutung. So wurde 1760 auch aus ungarischen Kriegsgefangenen das Frei-Corps Schony errichtet. Es bestand vier Kompanien Frei-Grenadiere und zwei Eskadron Frei-Husaren. 1763 löst man es wie auch die anderen Frei-Verbände wieder auf. Man kennt keine besonderen Aktionen, beurteilt es aber allgemein positiv. Die Uniformen der Frei-Verbände sind recht bunt und passen nicht in die Struktur der Preußischen Armee. In diesen Verbänden konnten auch Bürgerliche sich als Offiziere noblieren.
Die Figur stammt aus der wunderbaren 40mm-Figurenserie der Fredericus-Rex-Flachfiguren
der ehemaligen Offizin Konrad Schulte, die heute bei Zinnfiguren-Fleesensee zu
erwerben ist.
Bosniak
Die Figur stammt aus der wunderbaren 40mm-Figurenserie der Fredericus-Rex-Flachfiguren
der ehemaligen Offizin Konrad Schulte, die heute bei Zinnfiguren-Fleesensee zu
erwerben ist.